Die USA will keinen "Todesstern" á la STAR WARS bauen: Er wäre zu teuer, hat Schwachstellen und die USA "ist gegen die Zerstörung von Planeten"

Das Weiße Haus (Sebastian Wallroth, Wikimedia)

Vor einiger Zeit wurde das Weiße Haus in Washington, USA,  in einer Online-Petition dazu aufgefordert, bis zum Jahr 2016 mit dem Bau eines "STAR WARS-Todesstern" anzufangen. Über 34.000 Unterschriften kamem dafür online zusammen. Paul Shawcross, der Chef der Wissenschafts- und Weltraumabteilung des Weißen Hauses Büro für Management und Budget, lehnte dies nun in einer offiziellen Antwort der Obama-Regierung mit viel "STAR WARS"-Witz ab. Aber es gibt auch eine durchaus ernste Komponente.



von Lars A. Fischinger


Drei Argumente sprechen laut Shawcross gegen den Bau eines "Todessterns": 
  • Die Konstruktion eines Todessterns würde uns schätzungsweise mehr als 850.000.000.000.000.000 US-Dollar kosten (hier). Wir arbeiten hart daran, das Defizit zu verringern, nicht es zu vergrößern.
  • Die Regierung ist gegen die Vernichtung von Planeten.
  • Warum sollten wir unzählige Mengen von Steuergeldern in einen Todesstern mit einer fundamentalen Schwachstelle investieren, die durch ein Ein-Mann-Raumschiff ausgenutzt werden kann?
Shawcross spielt damit auf Episode IV ("Eine neue Hoffnung") der Science-Fiction-Fime aus dem Jahr 1977 an. Dort wird der friedliche und unbewaffnete Planet "Alderaan" vom "Todesstern" mit einem Super-Laser vernichtet und die Kampfstation später von Luke Skywalker an der genannten Schwachstelle zerstört.

Shawcross schließt seine Antwort auf die Petition ebenfalls mit Anspielungen auf die "STAR WARS"-Filme: